Die erste Villinger Whiskymesse liegt hinter uns. Wir waren uns eigentlich alle einig, dass es ein richtig guter Einstand war. Der Whiskyclub hat auf jeden Fall einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Besucher (und wir selbst natürlich auch) eine gute Zeit hatten.
Ein ausführlicher Bericht und ein paar Fotos folgen auch noch an dieser Stelle, bis dahin hier ein Verweis auf zwei Berichte auf whiskyexperts.net und meinwhisky.com.
Dienstag, 28. Oktober 2014
Montag, 29. September 2014
Die Vorbereitungen laufen...
Der Vorverkauf ist beendet, die Messeabfüllungen sind eingetroffen oder auf dem Weg - langsam kann es losgehen mit der Hall of Angel's Share! Unser Whisky-Club wird auf der Messe prominent vertreten sein und den einen oder anderen Stand tatkräftig unterstützen. Am vergangenen Freitag wurde all das zum ersten mal ein bisschen konkreter besprochen. Hier ein paar Eindrücke:
Erst wird geplant...
...dann etwas getrunken. Die rechte Flasche ist übrigens die letztjährige Club-Abfüllung (Miltonduff 1999) nach drei Wochen im Amarone-Fass. Sieht aus wie Rotwein und schmeckt wie Himbeerbonbons. Leckeres Teil.
Montag, 15. September 2014
Schottland 2014 - Glengoyne und Abhainn Dearg
Besuche bei Whisky-Destillerien können sehr unterschiedlich ausfallen: Zwar gehören die meisten schottischen Brennereien mittlerweile zu großen Konzernen wie Pernot Ricard oder Diageo und haben dementsprechend auf hochglanzpolierte Besucherzentren, aber es gibt noch die eine oder andere Ausnahme. Dieses Jahr hat es mich auf meinem Weg durch die schottische Hochland- und Inselwelt unter anderem zu Glengoyne in der Nähe von Glasgow und zu Abhainn Dearg auf der Isle of Lewis verschlagen. An ein paar Fotos, die dort entstanden sind, kann man den Unterschied zwischen Hochglanz und Marketing auf der einen Seite und kleinem Familienbetrieb auf der anderen ganz gut sehen:
Abhainn Dearg wurde 2008 gebaut und alle je produzierten Fässer (ca. 200) lagern vor Ort in einem kleinen Warehouse. Komischerweise explodiert dieses auch nicht, wenn man darin fotografiert, was üblicherweise aus Sicherheitsgründen verboten ist...
Das Visitor's Centre von Glengoyne ist tatsächlich sehr schick gemacht: Schönes Licht, schön präsentierte (teure) Flaschen auf schönen Regalen. Hier geht es darum, die Marke und das Image möglichst gut darzustellen, was in diesem Fall auch gut gelungen ist. Wahlweise (und je nachdem ob eine Brennerei besonders edel oder klassisch rustikal schottisch wirken soll) kann die Inneneinrichtung durch gebürstetes Metall, buntes Licht oder Tweed und Omasessel ersetzt werden. Das Prinzip bleibt aber das Gleiche: In erster Linie geht es bei Besucherzentrum und Führung um Marketing. Das heißt nicht, dass ein Besuch bei einer solchen Brennerei nicht lohnt, es bedeutet nur, dass man einige Aussagen während einer Tour mit Vorsicht genießen sollte ("Most delicate whisky in the world."). Gerade wenn man noch nie eine Destille besucht hat, ist es trotzdem wirklich interessant den Herstellungsprozess vom Getreide bis in's Fass einmal hautnah miterleben zu können.
Kleinere Brennereien können dagegen eine ganz andere Erfahrung bieten - im Positiven wie im Negativen. Zugegeben, Abhainn Dearg ist wahrscheinlich ein extremes Beispiel dafür, aber das hier findet man, wenn man es trotz fehlender Beschilderung bis zur Destille in der Nähe von Uig geschafft hat:
Ehrlich gesagt waren wir uns bei der Ankunft am Gelände nicht sicher, ob diese zwei Farmhäuser jetzt tatsächlich schon die Destille sind. Der "Carpark" ist ein kleiner Schotterplatz und vor dem Eingang liegt ein kleiner Haufen Torf. Der Rest ist auf den ersten Blick nicht von einem normalen landwirtschaftlichen Unternehmen zu unterscheiden.
Das "Besucherzentrum" findet man im Innenhof. Der Schrubber war eben noch im Einsatz.
Der gesamte Herstellungsprozess findet dann in einer Halle statt: Mashtuns, Wash und Spirit Stills stehen dicht beieinander. Einen Whisky (aus dem Plastikbecher) bekommt man auch direkt hier zu probieren. Natürlich gibt es keine Hinweistafeln in verschiedenen Sprachen, aber dafür hat man hier die Gelegenheit mit einem der insgesamt vier (!) Angestellten einen Plausch zu halten über alles was einen so zum Whiskymachen interessiert. Das kann tatsächlich eine willkommene Abwechslung sein, wenn man schon mehrere Touren mitgemacht hat. Leider ist der Dreijährige, der momentan als älteste Abfüllung verkauft wird, eher - um es vorsichtig auszudrücken - gewöhnungsbedürftig.
Abhainn Dearg wurde 2008 gebaut und alle je produzierten Fässer (ca. 200) lagern vor Ort in einem kleinen Warehouse. Komischerweise explodiert dieses auch nicht, wenn man darin fotografiert, was üblicherweise aus Sicherheitsgründen verboten ist...
Ich kann jedenfalls jedem Whiskyliebhaber nur empfehlen, den nächsten Urlaub in Schottland zu verbringen, um sich selbst ein Bild von beiden Varianten zu machen. Es lohnt sich bestimmt.
Freitag, 23. Mai 2014
Riegger's Selection bei der Whisky Fair
Schottische Dudelsack-Klänge, der Geruch von Torf und eine gute Portion Angel's Share erfüllten am vergangenen Wochenende die Stadthalle von Limburg. Auf Deutschlands größter Whiskymesse The Whisky Fair drängten sich zwei Tage lang tausende Besucher zwischen den Ständen der über 90 Aussteller. Viel los war auch am Stand von Riegger's Selection, wo Geschäftsführer Uwe Lauinger den vielen Interessenten gut gelaunt eine exklusive Messeabfüllung präsentierte: einen 2008er Bunnahabhain, der ein gutes Jahr in einem Cahors-Malbec-Fass nachreifte. Das Fass stand dabei tatsächlich hinter dem Tresen und jede verkaufte Flasche wurde direkt vor Ort aus dem Fass gezogen. Das machte natürlich neugierig, so dass viele Besucher mit einer Falsche des Inselwhiskys, der bei seinem Kurzbesuch im Rotweinfass viele kräftig fruchtige Aromen mitgenommen hat, wieder davonzogen.
Für mich war es der erste Besuch der Whisky Fair und auch wenn der Geldbeutel (natürlich) mehr als vorher geplant strapaziert wurde, wird es bestimmt nicht der letzte gewesen sein. Jedenfalls hat es die Vorfreude auf die erste Villinger Whiskymesse - Hall of Angels' Share - im Oktober nochmal gesteigert.
Montag, 7. April 2014
Whisky-Dinner
2. Treffen des Whisky-Clubs Black Forest - Friends of Rieggers Selection!
Das 2. Treffen fand im Restaurant Pulvertürmle in der Altstadt von Villingen statt.
Auf dem Programm für die 25 Teilnehmer stand ein dreigängiges Whisky-Dinner und drei Whiskys.
Die Vorspeise bestand aus einer Kartoffellachssuppe mit Whisky, welche allen Teilnehmern bestens schmeckte.
Als Aperitif - Whisky, wurde uns von Uwe Lauinger ein SingleMalt-Blend des unabhängigen Abfüllers Hart Brothers gereicht. Diese Blend überraschte doch die meisten mit seiner ausgewogenen Note und war ein prima Einstieg in das Whisky Dinner.
Als Hauptgang wurde uns Lammlende mit Kartoffelgratin und Speckbohnen an einer Whisky-Senfsoße gereicht.
Diese Kreation fand bei allen Teilnehmern helle Begeisterung.
Für das Hauptmenü wurde uns wiederum von Uwe Lauinger ein Whisky aus der Rieggers Selection ausgeschenkt. Der 17 jährige Glentauchers mit seinen starken 54,5 % war der perfekte Einstieg
in den Hauptgang des Whisky Dinners.
Nach diesem vorzüglichen Mahl, wurde uns als Nachspeise ein Schokoladen Mousse
mit roten Früchten in Whisky gereicht.
Für diese Nachspeise wurde die brandneue Abfüllung der Rieggers Selection ausgeschenkt.
Der Bowmore von 1995 wurde in einem Nicaragua Rumfass nachgereift und in Fassstärke mit 54,9% abgefüllt. Die Kombination Whisky und Schokolade fand hier vortrefflich zusammen.
Der rauchige Bowmore mit der Süße des Rums und der kräftigen Schokolade war für viele ein gelungener Abschluss dieses Abends.
Nach Ende des Whisky Dinners blieben noch einige Mitglieder in geselliger Runde und bei noch
verschiedenen Drams zusammen.
Es wurde viel diskutiert und es gab noch die neuesten Infos über die 1. Villinger Whisky Messe
"Hall of Angles Share" im Herbst diesen Jahres.
Weitere Infos, auch zur Whisky Messe folgen auf diesem Blog.
Das 2. Treffen fand im Restaurant Pulvertürmle in der Altstadt von Villingen statt.
Auf dem Programm für die 25 Teilnehmer stand ein dreigängiges Whisky-Dinner und drei Whiskys.
Die Vorspeise bestand aus einer Kartoffellachssuppe mit Whisky, welche allen Teilnehmern bestens schmeckte.
Als Aperitif - Whisky, wurde uns von Uwe Lauinger ein SingleMalt-Blend des unabhängigen Abfüllers Hart Brothers gereicht. Diese Blend überraschte doch die meisten mit seiner ausgewogenen Note und war ein prima Einstieg in das Whisky Dinner.
Als Hauptgang wurde uns Lammlende mit Kartoffelgratin und Speckbohnen an einer Whisky-Senfsoße gereicht.
Diese Kreation fand bei allen Teilnehmern helle Begeisterung.
Für das Hauptmenü wurde uns wiederum von Uwe Lauinger ein Whisky aus der Rieggers Selection ausgeschenkt. Der 17 jährige Glentauchers mit seinen starken 54,5 % war der perfekte Einstieg
in den Hauptgang des Whisky Dinners.
Nach diesem vorzüglichen Mahl, wurde uns als Nachspeise ein Schokoladen Mousse
mit roten Früchten in Whisky gereicht.
Für diese Nachspeise wurde die brandneue Abfüllung der Rieggers Selection ausgeschenkt.
Der Bowmore von 1995 wurde in einem Nicaragua Rumfass nachgereift und in Fassstärke mit 54,9% abgefüllt. Die Kombination Whisky und Schokolade fand hier vortrefflich zusammen.
Der rauchige Bowmore mit der Süße des Rums und der kräftigen Schokolade war für viele ein gelungener Abschluss dieses Abends.
Nach Ende des Whisky Dinners blieben noch einige Mitglieder in geselliger Runde und bei noch
verschiedenen Drams zusammen.
Es wurde viel diskutiert und es gab noch die neuesten Infos über die 1. Villinger Whisky Messe
"Hall of Angles Share" im Herbst diesen Jahres.
Weitere Infos, auch zur Whisky Messe folgen auf diesem Blog.
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